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Posts

ich bin einer von denen...

...ich habe Facebook verlassen! Zumindest habe ich meinen dementsprechenden Willen bekundet, denn ganz so einfach ist es dann doch nicht wie es scheint - 14 Tage habe ich nun Zeit darüber nachzudenken was ich getan habe. Wie ein kleines Kind werde ich auf's Zimmer geschickt - "und denk' d'rüber nach was Du getan hast!" Der vorletzte Kommentar zu meinem Vorhaben war der Rat ein Backup anzufertigen - dabei ist das virtuelle Dasein doch lediglich ein Exzerpt des wahren Dasein - ein Backup vom Zusammenschnitt des Originals, das ist dann sogar mir zu "2.0" Somit beziehe ich mein Google+ Appartement in dem Wissen dass eine Datenkrake kaum besser ist als die andere, aber zumindest das look & feel ist angenehmer weil puristischer...

Erguß!

Bloggen, facebooken, twittern - was soll man denn nicht noch alles tun - ich leide ja schon an einem BurnOut 2.0, fühle mich virtuell überfordert, weiß gar nicht mehr was ich schreiben soll. Jeder schreibt über quasi alles und ich frage mich - liest es dann auch noch wer?! Ich gehe davon aus, dass diesen Blog eigentlich kaum, oder um genau zu sein, gar niemand liest. Ich sehe auch nicht ob mit jemand folgt oder nicht. Dementsprechend wäre es auch wurscht ob und was ich schreibe - das ist ja geradezu verzwickt. Werde ich, respektive dieser Blog, damit zur Schrödingers Katze 2.0?! Ich bitte dann schon um ein wenig Mitleid 2.0, ein kleines like, +1, retweet oder was auch immer. Eine Kiste Bier tät's aber auch!

Ab die Post!

...bei uns "im Ort" wurde das Postamt vor kurzem zu einem Bawag-Postpartner "degradiert". Und das obwohl immer viel los war, nachdem einige gewerbetreibende fleissig Post verschicken - lange Wartezeiten bei den "emsigen" Postdrohnen waren vorprogrammiert. Jetzt ist es eine Bawagfiliale - praktischerweise nur mehr an zwei Nachmittagen die Woche geöffnet, Service am Volk der berufstätigen. Die Wartezeiten sind jetzt noch länger, die - leider etwas mangelhaft geschulte - Bawagbiene rotiert und bekommt es offensichtlich nur mit Brief- und Paketagenden zu tun. Zum Glück stehen die übrlichen, gewerbetreibenden Vielversender mit Rat und Tat zur Seite - die übrigen Kunden stehen auch und zwar Schlange. Es freut also zu lesen, dass Bawag und Post künftig noch enger kooperieren wollen - mir ist das eigentlich vollkommen egal, würde der Service nur endlich besser...

Rekursion, Rekursion!

Murphy postulierte einst: "Whatever can go wrong, will go wrong." und hatte damit recht. Ich verlautbare jetzt meine, empirisch verifizierte These: "alle Probleme sind rekursiv" - wann auch immer jemand (in den von mir beobachteten Fällen eigentlich ausschließlich ich selbst) versucht ein Problem zu lösen, stößt dabei auf ein neues, dem vorhergehenden Problem zugrundeligendes und dieses verursachendes, weiteres Problem. An dieser Stelle setzt dann die Rekursion ein. Per Definition darf eine Rekursion nicht in einen infiniten Regress geraten - die arme. Nicht weil das irgendeinem Grundgesetzt zuwiderliefe, sondern weil es dann einfach keine Rekursion mehr wäre. Problem: die Unendlichkeit lässt sich ja nicht in Worte (oder Zahlen) fassen, weshalb jeder halbwegs verunftbegabte Mensch irgendwann, in  der Regel noch zu Lebzeiten, einfach "drauf scheißt" und sich mit einem Workaround , bzw. auf gut österreichisch "Dauerprovisorium", zufrieden gibt. ...

immer Ärger mit den roten

Da eröffnet man feierlich einen Case, beschreibt das Problem in seinem schlechtesten Englisch und bekommt auch wirklich Rückmeldung von einem, der sogar noch schlechter Englisch spricht und schreibt als man, beziehungsweise ich selbst. Man, also konkret ich, zeige das Problem, schildere es nicht nur, nein demonstriere es in aller Form, ausdrücklich, bildlich, live, mittendrin statt nur dabei. Trotz all meines Einsatzes bekomme ich nur ein verständnisloses "what's the problem?" retour. Frust steigt auf, ich bekomme noch erklärt mein neuer indischer Freund hätte keine Stimme... Ganz verstehe ich das nicht, bitte aber um deutschen Support und bekomme darauf hin den Case einfach geschlossen. Entweder war mein indischer fast schon Blutsbruder derart beledigt, gekränkt oder gar zu tiefst gedemütigt, oder aber meine roten Freunde mögen es nicht, wenn man Fehler in ihren Produkten findet... Und erneut finde ich einen Fehler, einen der auch bereit bekannt ist und hätte gerne eine ...

Kreuz und Quer

Netzwerke sind das halbe Leben, mindestens. Selbstbeweihräucherung der geschäftlichen Art funktioniert heute vituell besser denn je. Und doch wird es zunehmend schwer sich von der breiten Masse abzuheben - also formieren sich Netzwerke in den Netzwerken. Da wird man geschwind zum Querdenker und darf, quasi als Aufnahmeritual eine Ode an das Quere verfassen. Und wer dann noch 80 Euro für ein Kamingespräch ausgibt, bekommt auch noch ein persönliches Namensschild. Irgendwie gelüstet es mich gerade eine Pyramide zu bauen...

griechische Nasen

Wussten Sie was eine griechische Nase ist? Nein? Ich auch nicht... Aber wahrscheinlich verhält es sich damit wie mit den Schuhen des Plato. Jeniger welcher muss ein kleiner Mann gewesen sein. Noch heute sind Platos Schuhe ein gern getragenes Accessoir, wenn auch in anderer Schreibweise...

"Filme werden für's Kino gemacht"

Ich wollte mal wieder in's Kino. Nur so. Die Filmindustrie ist ja grad so arm und... ja, einfach so eben. Die Karte war mit sieben Euro richtig günstig - war ja auch ein Logenplatz... zumindest nannte er sich so, obwohl er mit der Definition eines Logenplatzes nur den Platz gemein hatte. Dafür gab's Geruchskino - Nachos und Stinkemensch. Leckerlis gab's auch zum Spottpreis - sieben Euro und sechsunzwanzig Cent für ein Sackerl Gummihimbeeren. Der Film begann dann auch nach nur 20 Minuten Werbung und fünf Minuten Filmvorschau. Statt lästiger (Anti-)Raubkopiererspots gab es dann nur den kurzen Hinweis: "Filme werden für's Kino gemacht". Kommentar des anwesenden Spaßlaberls: "Kamera aus, höhöhö". Ach ja, der Film - Woiferl mit Metallklauen - war nicht so schlimm wie befürchtet, wenn auch schon ein bissi "gähn" zwischendurch.

haut die Cousine...

...oder die Evolution des Semmelwürfel zum Croûton. Gut. Croûtons sind nunmal nichts anderes als geröstete Weißbrotwürfel. Und Semmeln bestehen so ungefähr aus dem selben Teig - von unterschiedlichen, mehr oder weniger natürlichen Inhaltsstoffen abgesehen. Trotzdem weigert sich mein Gaumen die gemeinen und bitte schön ganz und gar ungerösteten Semmelwürferl, welche Vorgestern in meiner Knoblauchcremesuppe ertrunken sind, als Croûtons anzuerkennen. Nicht dass ich ein übermäßiger Gourmet wäre, aber irgendwo hat einfach alles seine Grenzen. Ich muss gestehen dass ich mich an den Namen des Italieners nicht mehr erinnere. Trumilli? Timillo? Im dritten Wiener Gemeindebezirk, nähe dem Bahnhof Wien Mitte. Von dem nebenbei bemerkt kaum noch etwas zu sehen ist. Kleiner Tip: einfach den Dranglern und Punks folgen, dann kann man den Bahnhof gar nicht verfehlen. Die Suppe selbst war eigentlich recht gut. Zumindest schmeckte sie wirklich selbstgemacht und nicht wie aus dem Packerl. Nur die "Cro...

Wir werden alle sterben!

Oder "Dinge, von denen ich nicht will dass sie aus meinem Weckerl kriechen" und warum das eigentlich auch schon egal ist. Es gibt Dinge, die muss ich nicht haben. Zum Beispiel diese prellende Tastatur die seit gestern auf meinem Schreibtisch steht. Oder dass aus dem Weckerl auf das ich mich schon so gefreut habe einfach so ein ekeliger Käfer herauskriecht! Sierig wie ich bin, habe ich das Weckerl nach einem halben Tag Meditation dann doch gegessen. Schuld ist meine Mutter, denn Essen kann man doch nicht wegwerfen. Also habe ich alles verdächtige aus dem Weckerl entfernt, dass dem Käfer irgendwie als Nahrungsgrundlage gedient haben könnte, also das ganze Grünzeug, und habe den Rest gegessen. Mittlerweile überlege ich dass es ja auch ein Fleisch fressender Käfer hat sein können. Und den Selchschinken habe ich gegessen! Vielleicht hat er auch schon Eier abgelegt! Oder eigentlich "sie"... Wie auch immer, ich fühle schon wie die Nachkommen des Käfers in meinem Magen schl...

Nikotin-Boy

Wenn ich mich recht entsinne, habe ich schon erwähnt dass ich ein Freakmagnet bin. Meine heutige Zufallsbekanntschaft: Nikotin-Boy. So ein kleines, krochaeskes Menschlein fühlt sich heute früh gemüssigt den Platz vis à vis von mir einzunehmen. Auffälligstes Merkmal sind seine kleinen Würstelfinger. Obwohl von eher schlanker Gestalt, wirken diese rosafarbenen Finger aufgrund ihrer geringen Länge recht dick - wurstartig eben. Und dann der Geruch, der mich ihm den Namen geben lies. Dieser penetrant nach kaltem Rauch stinkende Atem, weckt Aggressionen ihn mir. Wo hingegen das schwarz gefärbte, fettige Haupthaar, dass unter der Krochakappe hervorlugt mehr Ekel hervorruft. Da sitzt er nun, der Nikotin-Boy, auf dem Weg nach wer weiß wohin. Es bewegt sich kaum, starrt nur mit leerem, stumpfen Blick, der Vorurteile nährt von mangelndem Intellekt des betreffenden Individuums. Woran es wohl denken mag, womit sich der Geist wohl gerade beschäftigt. Die selektive Misanthropie weicht und Erleichteru...

für den Arsch!

Werbung - ich liebe sie! Sie ist ein Maß für den Geisteszustand unserer Gesellschaft, Reibfläche für Geschlechterkonflikte, Spielwiese kranker Gedanken und meist einfach nur schlecht. Frühmorgens wenn mein Hirn erst langsam Sinn und Inhalt der Welt zu erkennen beginnt, lasse ich den Blick oft ziellos schweifen, da es an der für geistig anspruchsvolle Lektüre notwendigen Konzentration noch mangelt. Dabei gibt es für das müde Auge viel sinnentleertes wahrzunehmen während der Verstand Gefahr läuft an der Frage nach dem Ernst des gesehenen zu verzweifeln. Cola ist eine meist sehr zuckerhältige Flüssigkeit, manche nennen es auch Erfrischungsgetränk, durch Zuckercouleur braun gefärbt. Man platziere nun eine Flasche eines solchen Getränks neben einem nackten Frauenpopo und erwartet welche Assoziation? Ist das nun die Werbung eines Einlaufauffangebhälters oder ist besagtes Cola einfach nur für den Arsch? Das Werk kann im übrigen auch online bewundern...

Handsfree!

Wikipedia, und zwar die englische Ausgabe, schreibt: "Handsfree is an adjective describing equipment that can be used without the use of hands [...]". Was auf Deutsch so viel heißt wie: ein Trum, dass man ohne Hände nutzen kann. Kann, aber nicht muss! Es laufen ja eine Menge sehr hippe Menschen auf diesem blauen Planeten herum. Also mehr auf den grünen, braunen und/oder grauen Stellen desselben, weniger auf den blauen. Die blauen Stellen waren - angeblich - einem einzigen Pre-Hippie vorbehalten, der unter anderem dafür von verkannten Heimwerkern an eine simple Holzkonstruktion getackert wurde. Aber nicht Gotteslästerung ist Thema meines heutigen Ergusses, sondern die beiden hippen Yuppies, die dem "handsfree" ihrer mobilen Telekommunikationseinheit eine neue Bedeutung gaben. Das gemeine handsfree, oder nennen wir es einfach die und zwar die Freisprecheinrichtung, ist die, meist der mobilen Telekommunikationseinheit bereits im Lieferumfang befindlichen, schnurgebunde...

Der total blöde Schnappschuss

Ein neuer Schreibtisch, eine Folie, etwas Ozon und sonst auch nicht viel Motivation gepaart mit einem Fotohandy... Schon entsteht der total blöde Schnappschuss, den ich der Welt einfach nicht vorenthalten kann...

auf Wiedersehen

Medien wie Fernsehsender und Co. wurden früher als wichtige Instrumente der Demokratie gefeiert. Damit können wir nun wirklich aufhören denke ich... Ich will jetzt auch ein eigenes Fernsehprogramm machen. Viel scheint man dafür nicht zu brauchen, wie zB "Austria 9" vormacht: Man nehme ein paar "bekiffte Freaks" und lasse diese Zuschauerfragen betreffend derer Zukunft vage beantworten - im Fachjargon nennt man dass dann Astro-Show. Wer arm im Geiste und bekümmert über das eigene Leben ist, lässt sich so schon mal gerne ein paar viele Euros aus der Tasche locken. Wenn das nicht funktioniert bedient man sich eben einer sogenannten "call-in"-Show. Nicht minder bekiffte Freaks faseln hier offensichtlich stundenlang* auf das bedürftige Publikum ein um dieses zu Anrufen auf supergünstigen Mehrwertnummern zu verleiten. Für all jene die auch danach nicht aufgeben, werden Serienhighlights der letzten 50 Jahre präsentiert, wie beispielsweise Dallas. Auch nicht schle...

Erwachsenenbildung

Man Sperre vierzig Affen in einen Käfig, besprühe sie mit Pheromonen, füttere sie mit LSD, montiere eine Spiegelkugel und... dann kann man sich ungefähr die Szene vorstellen, in der ich mich kürzlich befand. Erwachsene Menschen unterscheiden sich von kleinen Kindern. Kleine Kinder, vor allem in großen Gruppen neigen nicht unbedingt zu bedachter Ruhe, können meist nicht ruhig sitzen und äussern ihre Meinung nicht leise und nacheinander. Erwachsene Menschen hingegen sind... etwas größer als kleine Kinder. Kleine Kinder zu unterrichten erfordert eine pädagogische Ausbildung, gute Nerven und eine starke Persönlichkeit. Erwachsenenbildung fordert vom Trainer einen Hang zum Masochismus, einen Blutalkoholgehalt von rund einem Promille, unheilbaren Wahnsinn oder einer Überdosis Beruhigungsmittel. Oder alles zusammen. Gut, zuweilen neige ich ein wenig zur Übertreibung um meinen Erzählungen etwas mehr Dramatik zu verleihen. Das mit den kleinen Kindern war eine Übertreibung. Vor nicht all zu lang...

Helden!

Vor ein paar Tagen jährte sich der Tod Ernesto "Che" Guevaras zum vierzigsten Male. Wer kennt ihn nicht, sei es nur das berühmte Konterfei wie es - dem (bösen?) Kapitalismus sei Dank - bereits auch auf vielen T-Shirts zu sehen ist. Ein Volksheld ist er, ein revolutionäres Idol und Vorbild der "Linken" und der Studentenbewegung. Kuba hat er (mit-)befreit und bei ein paar anderen Revolutionen war er auch mit von der Partie. Setzt man den Punkt hier an dieser Stelle, klingt die Sache ja noch recht gut und das Image des Helden wird weiterhin gehegt und gepflegt. Liest man in der Biographie allerdings bis zum (bitteren?) Ende, sollten dem reflektierten Menschen doch zumindest Zweifel an der Makellosigkeit des Mythos kommen. Was wird aus einem Helden, wenn dieser ein Arbeitslager errichtet, in dem neben Gegnern des Systems auch Homosexuelle und später auch AIDS-Infizierte untergebracht werden? Wie heldenhaft sind Hinrichtungen politisch und religiös andersdenkender Mensc...

K.I.

K.I. ist die gebräuchliche Abkürzung für künstliche Intelligenz. Ich habe heute einen rudimentären Ansatz einer KI kennengelernt und kann nach ca. 20 Minuten der Interaktion ohne schlechtem Gewissen behaupten: das Ding ist dumm. Vielleicht ist es bekannt, es ist eigentlich ein (Computer)Spiel, das ist 20 Fragen erraten soll woran man denkt. Wenn ich so darüber nachdenke ist es eigentlich mehr so eine Art Datenbank mit vielen interessanten Verknüpfungen. Wer auch immer dieses Ding gefüttert hat, war entweder fern jeder Realität (wie der typische Geek) oder einfach nicht Herr all seiner Sinne. An einen Dachziegel habe ich zum Beispiel gedacht. Auf die Frage ob es Geräusche machen kann, habe ich mit "ja" geantwortet. Das Spiel hat mich anschließend gemaßregelt dass ein Ziegel keine Geräusche machen kann. Und wenn der Ziegel nun vom Dach auf die asphaltierte Strasse fällt...? Nächster Begriff Liebe. Die Frage: findet man es auf einem Bauernhof. Das Spiel sagt "nein"! Gi...

männliches Balzverhalten

...oder "wie mache ich mich gekonnt lächerlich?" Auf meinen täglichen Reisen zur und von meiner Arbeitsstätte habe ich ja reichlich Gelegenheit diverse, humanoide Zweibeiner und -innen zu beobachten. Ich bin quasi der Horst Lorenz der Badner Bahn... oder wie auch immer der ältliche, mittlerweile längst verstorbene und daher sicher schon extrem verweste Taubenmann geheißen hat. Ein humanoides Verhalten, welches ich besonders bei Außentemperaturen jenseits der 25°C beobachten kann, ist das im Titel erwähnte, männliche Balzverhalten. Es dient dazu den humanoiden Weibchen zu imponieren um es dazu zu bringen Wäsche zu waschen, zu kochen und zu putzen. Oder so ähnlich. Ausgewählte Gustostückerl meiner Reisen möchte ich den geneigten Leser/-innen nicht vorenthalten und hiermit literarisch präsentieren - Prost-Mahlzeit! der Frettchenjunge Der gemeine Frettchenjunge ist von wohlgenährter Statur, mit einem eigenwilligen Humor ausgestattet, wird aber vom weiblichen Geschlecht nicht erns...

Marmelade bin Laden

Ein offener Brief an den Vienna International Airport. Man kann Marmelade mögen oder nicht. Die EU schreibt uns ÖsterreicherInnen beispielsweise vor, dass wir sie "Konfitüre" zu nennen haben. Der Flughafen Wien Schwechat hat - zumindest meine - Marmelade zu einem äusserst gefährlichen Kampfstoff erklärt. Vor nicht allzulanger Zeit hatten wir Besuch vom Taufkind meiner Frau, einer jungen Dame im Teenageralter. Als der Besuch zu Ende war und sie im Flugzeug heimreisen durfte, gab ich ihr noch zwei Gläser selbstgemachter Marmelade mit. Nicht's böses ahnend da es sich vor allem um einen Inlandsflug handelte. Aber ich habe nicht daran gedacht wie gefährlich eine 13jährige Teenagerin wohl aussehen muss, vor allem wenn sie mit zwei 125ml fassenden Marmeladegläsern bewaffnet ist. Hightech wie moderne Flugzeuge ist sensibel, nicht auszudenken was passieren würde wenn sie mit der Marmelade bewaffnet das Cockpit stürmen und dort damit herumkleckern würde! Kurz gesagt - man hat ihr...