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ich bin einer von denen...

...ich habe Facebook verlassen! Zumindest habe ich meinen dementsprechenden Willen bekundet, denn ganz so einfach ist es dann doch nicht wie es scheint - 14 Tage habe ich nun Zeit darüber nachzudenken was ich getan habe. Wie ein kleines Kind werde ich auf's Zimmer geschickt - "und denk' d'rüber nach was Du getan hast!"

Der vorletzte Kommentar zu meinem Vorhaben war der Rat ein Backup anzufertigen - dabei ist das virtuelle Dasein doch lediglich ein Exzerpt des wahren Dasein - ein Backup vom Zusammenschnitt des Originals, das ist dann sogar mir zu "2.0"

Somit beziehe ich mein Google+ Appartement in dem Wissen dass eine Datenkrake kaum besser ist als die andere, aber zumindest das look & feel ist angenehmer weil puristischer...

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Büro, Büro...

Homeoffice... bis in die späten 2010er das Reizwort schlechthin. Bis Covid kam - da war es die Rettung des Bruttoszialprodukts - zumindest dort wo es die Tätigkeit erlaubt hat. Corona ist nun Schnee von Gestern und immer mehr Firmen rufen ihre Mitarbeitenden zurück in das traute Büro. Noch bleibe ich von derlei Auswüchsen verschont, aber auch wir spüren den fernen Ruf. Wie dereinst bei einem größeren IT Dienstleister, schritten wohl zwei Manager eines Nachmittages durch die Hallen und fanden wenig Personal vor. Frei nach dem Motto "was ich nicht sehen kann, existiert auch nicht", wurde das mit "die Leut' hackeln nix" gleichgesetzt. Das Großraumbüro als feuchter Traum jedes BWL Absolventen - wie Perlen aufgefädelt, Schulter an Schulter, (mehr oder weniger) dicht gedrängt, soll das arbeitende Volk im Akkord in die Tastatur hämmern. Wer am lautesten und am längsten hämmert ist am produktivsten. Egal was am Ende herauskommt. Bilder von Galeeren erscheinen von den fe...

geht's doch einfach alle...

...ehschowissen. Dem Gesichtsbuch habe ich den Rücken gekehrt und verlebe nun ein sehr geruhsames social-2.0 Dasein auf Google+ - würde ich nicht einigen Redakteuren einer Online-Tageszeitung folgen, so hätte ich gar nichts neues zu lesen. Egal. In der Zwischenzeit ist mir nun Paypal erneut ungut aufgefallen, weswegen ich mich von meinem diesbezüglichem Bequemlichkeitsopportunismus verabschiedet habe und auch mein Paypal Konto gelöscht habe - entsprechendem Abschlusskommentar inklusive. Und weil ich gerade in gehopfter Kündigungslaune war, musste mein eBay Konto auch gleich dran glauben. Somit kehrt immer mehr Ruhe ein, der Puls der Zeit schlägt immer mehr an mir vorbei und... es ist mir sowas von Wurscht dass ich schon bald eine Fleischerei eröffnen könnte - 2.0 versteht sich.